Bei Fries & Co. erhalten wir Bewährtes und ergänzen es mit unseren Visionen.

Fries & Co. Grundstücksverwaltung und -verwertung wurde 1929 von Hans Fries gegründet, der nach Kriegsende zahlreiche Liegenschaften und historische Gebäude im Erbbaurecht wiederaufgebaut hat. Fries & Co. errichtete in den folgenden Jahrzehnten Prestige-Objekte wie das Odeon am Wittelsbacher Platz, die Hofgartenarkaden und auch rund 70 Wohnanlagen mit rund 2.400 Wohneinheiten.

Die 1954 – 1956 von den für ihre Zeit wegweisenden Architekten Sep Ruf und Theo Pabst geplante und von Hans Fries als Bauherr realisierte Maxburg prägt das Stadtbild von München bis heute. Bewährtes erhalten und mit neuen Architektur-Visionen ergänzen – diese Devise reflektiert das Haus Fries & Co. in seinem Handeln als Immobilienverwalter bis heute.

Eine Idee bekommt Form.

Münchner Meilensteine:
Die Neue Maxburg

Die Neue Maxburg gilt als Meisterwerk des Wiederaufbaus, in dem die Vergangenheit (in Form des historischen Turms) und Moderne in einer Anlage verwoben wurden und die Architektur das neue demokratische Lebensgefühl der Nachkriegszeit verkörpert.

Die beiden siegreichen Architekten des Wettbewerbs zur Planung des kriegszerstörten Areals, Sep Ruf und Theo Pabst, schlossen sich zusammen und entwickelten die Idee der Neuen Maxburg.

Der historische viergeschossige Turm, Teil einer 1596 errichteten Anlage, die im 17. Jahrhundert durch Herzog Maximilian Philipp umfangreich umgebaut wurde, verblieb als einzig verschontes Element der alten Herzog-Maxburg und wurde durch die Architekten in den Neubau integriert.

Hans Fries übernahm als Bauherr die Errichtung des Neubaus und stellte die Anlage in nur 21 Monaten fertig. Als Verwaltungs- und Justizbau sticht das Gebäude durch eine aufgelockerte Baustruktur, eine transparente Fassade und minimierte Baudetails hervor, das urbane Räume schafft und bewusste öffentliche Bewegungs- und Aufenthaltsräume bietet.

Mit hohem unternehmerischen Risiko hat die Firma Fries & Co. diesen Bau umgesetzt, der eine wesentliche Baulücke des Wiederaufbaus schloss und bis heute ein prägendes Element der Münchner Architektur darstellt.

Heute befinden sich das Amtsgericht, sowie das Landgericht München I neben zahlreichen Ladengeschäften und Cafés in der Neuen Maxburg.

Nikolaus Pevsner, 1971

„Der Einklang der Reste der Münchner Maxburg mit dem Neubau von Sep Ruf und Theo Pabst ist ein Vorbild für Europa, wie Altes und Neues ohne Kompromiß und doch harmonisch zusammenleben können.“

Münchner Meilensteine:
Schäfflerstraße 3

Errichtet von 1948 bis 1950 durch den Architekten Hans Schedl, bildet dieses Büro- und Geschäftshaus einen wesentlichen Teil der qualitätsvoller Nachkriegsbauten der Münchner Innenstadt.

Als langjähriger Sitz der 1929 gegründeten Fries & Co. Grundstücksverwaltung und -verwertung ist dieses Gebäude Teil unserer Identität.

Den Charakter bewahren.

Münchner Meilensteine:
Hofgarten-Arkaden / Odeon

Der Wiederaufbau der Hofgartenarkaden (ursprünglich von Leo von Klenze 1826 errichtet und im Zweiten Weltkrieg zerstört) orientiert sich am Jardin Royal in Paris und fasst den Hofgarten an der nördlichen Seite ein.

Hans Fries hat diesen Bau von Josef Wiedemann im Jahr 1955 verwirklichen lassen.

Die Ostseite des Odeon-Platzes wurde 1952 mit dem Filmcasino ebenfalls vom Unternehmen Fries wiederaufgebaut.

Das Odeon am Wittelsbacher Platz fügt sich in den Platz ein und wurde ebenfalls durch Josef Wiedemann im Auftrag des Unternehmens Fries gebaut.

Mit Blick in die Zukunft.

Münchner Meilensteine:
TRIANON

Projektentwicklung mit dem Architekten Stephan Braunfels. Markantes Bürogebäude mit spitz zulaufendem Winkel in der Richard-Strauss-Straße in München Bogenhausen.

Großzügige Glasfassaden mit bodentiefen Fenstern sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sowohl moderne Arbeitswelten als auch klassische Grundrisse sind umsetzbar.

In 2020 wurde das TRIANON durch den Einzug von Radio Gong zu einem der modernsten Funkhäuser Europas.

Wiederaufbau von München

Neubau von ca. 1.450 Wohnungen durch Fries & Co.
von 1947 bis 1957

In der Nachkriegszeit lag München größtenteils in Trümmern. Durch aktive Bautätigkeit von Hans Fries wurden überall im Münchner Stadtgebiet Kriegsruinen beseitigt und neuer Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen.

Neubau-Wohnungen der Nachkriegszeit durch Fries & Co.

Wesentliche Neubauprojekte von Fries & Co. über die Jahre 1947 bis 1957 waren große Wohnanlagen in:

Nymphenburg / Neuhausen (u.a. Landshuter Allee / Dom-Pedro-Straße / Heideck- und Minerviusstraße): 348 Wohnungen

Schwabing West (u.a. Tengstraße / Hohenzollernstraße / Hiltenspergerstraße): 308 Wohnungen

Bogenhausen (Richard-Strauß-Straße, Steinhauser-Straße): 230 Wohnungen

Dachau (u.a. Pollnstraße / Rauschenerstraße / Liegnitzerstraße): 362 Wohnungen